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Beten für den Frieden

Ein gemeinsamer Moment der Verbindung für den Frieden - Einladung zum Gebet täglich um 16 Uhr


Diese Anregung habe ich aus dem deutschsprachigen Netzwerk der Visionssucheleiter:innen bekommen und möchte sie hier teilen.

 

Während des Zweiten Weltkriegs organisierte ein Berater des Premierministers Winston Churchill eine Gruppe von Menschen, die jede Nacht zu einer bestimmten Zeit innehielten, was auch immer sie taten, um in der Gemeinschaft für den Frieden, die Sicherheit und die Sicherheit der (ansässigen) Menschen in England zu beten. Das taten sie jeden Tag, und es war, als würde die Stadt stillstehen, so groß war die Macht des Gebets.

Das Ergebnis war so überwältigend, dass die Bombardierungen nach kurzer Zeit eingestellt wurden!

Jetzt organisieren wir uns wieder, eine Gruppe von Menschen verschiedener Nationalitäten, um eine Minute lang für die Sicherheit unserer Länder zu beten, für ein Ende der Probleme, die uns unterdrücken und bedrücken, und dafür, dass Gott die Entscheidungen unserer Regierenden leitet.

 

Wir treffen uns zu folgenden Zeiten:

Deutschland, Österreich, Schweiz, Spanien, Italien 16:00 Uhr

Portugal, Kanarische Inseln, England 15:00 Uhr

Paraguay, Argentinien, Chile Uruguay 17:00 Uhr,

Brasilien Honduras Venezuela 18:00 Uhr

Kolumbien, Ecuador, Panama 19:00 Uhr

Costa Rica, Nicaragua, Guatemala, Mexiko, El Salvador 20:00 Uhr

 

Wir halten jeden Tag zu den festgesetzten Zeiten einige Minuten inne, um für den Frieden in der Welt zu beten, für ein Ende der Konflikte und für die Wiederherstellung der Ruhe in allen Völkern der Erde.

Wenn wir die enorme Macht des Gebets verstehen würden, wären wir erstaunt. Stell den Wecker jeden Tag auf 16:00 Uhr und bete eine Minute lang für den Frieden. Oder konzentriere Dich und wünsche den Frieden ganz fest. Eine Minute lang - gleichzeitig mit Millionen anderer Menschen rund um den Globus.

 

Und wenn Du nicht weißt, was Du beten sollst, dann bete mit mir:

 

 

Bitte nenne mich bei meinen wahren Namen

von Thích Nhất Hạnh

 

Sag nicht, dass ich morgen fortgehe –

Denn ich komme heute doch gerade erst an.

 

Betrachte es ganz tief: Jede Sekunde komme ich an –

sei es als Knospe an einem Frühlingszweig

oder als winziger Vogel mit noch zarten Flügeln,

der im neuen Nest erst singen lernt;

ich komme als Raupe im Herzen der Blume

oder als ein Juwel, verborgen im Stein.

 

Ich komme stets gerade erst an, um zu lachen

und zu weinen,

mich zu fürchten und zu hoffen.

Der Schlag meines Herzens ist Geburt und Tod

von allem, was lebt.

 

Ich bin die Eintagsfliege, die an der Wasseroberfläche

des Flusses schlüpft.

Und ich bin auch der Vogel,

der herabstürzt, um sie zu schnappen.

 

Ich bin der Frosch, der vergnüglich

im klaren Wasser des Teiches schwimmt.

Und ich bin die Ringelnatter, die in der Stille

den Frosch verspeist.

 

Ich bin das Kind aus Uganda, nur Haut und Knochen,

mit Beinchen so dünn wie Bambusstöcke;

und ich bin der Waffenhändler,

der todbringende Waffen

nach Uganda verkauft.

 

Ich bin das zwölfjährige Mädchen,

Flüchtling in einem kleinen Boot,

das von Piraten vergewaltigt wurde

und nur noch den Tod im Ozean sucht;

und ich bin auch der Pirat –

mein Herz ist noch nicht fähig, zu erkennen

und zu lieben.

 

Ich bin ein Mitglied des Politbüros

mit reichlich Macht in meinen Händen;

und ich bin der Mann, der seine „Blutschuld“

an sein Volk zu zahlen hat

und langsam in einem Arbeitslager stirbt.

 

Meine Freude ist wie der Frühling, so warm,

dass sie Blumen auf der ganzen Erde erblühen lässt.

Mein Schmerz ist wie ein Tränenstrom,

so mächtig, dass er alle vier Meere auffüllt.

 

Bitte nenne mich bei meinen wahren Namen,

damit ich all mein Weinen und Lachen

zugleich hören kann,

damit ich sehe,

dass meine Freude und mein Schmerz eins sind.

 

Bitte nenne mich bei meinen wahren Namen,

damit ich erwache,

damit das Tor meines Herzens

von nun an offensteht –

das Tor des Mitgefühls.

 

 

Danke




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Stephan Pfannschmidt

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