ICH LIEBE WEITE LANDSCHAFTEN, WEITE IM LEBEN, WEITE IM HERZEN ...


Diese Sehnsucht nach Weite und fremden Landschaften hat mich auch beruflich umgetrieben. Bis nach Elba und zurück. Dann begann Amerika mich anzuziehen, seine Weite und Wildheit.

Damit kam ich in die Nähe der Visionssuche. Auch noch mal in die Nähe meiner Mutter, die die moderne amerikanische Form der Visionssuche als erste Frau nach Europa, nach Deutschland gebracht hatte. Damit änderte sich alles in meinem Leben.


Nicht an einem Tag. Aber im Laufe der Jahre. Mehr über mich.

Heute weiß ich, dass das Leben mir irgendwann die Frage gestellt hat: „Was willst Du wirklich?“ Es war auch die Frage nach meiner Berufung, nach meinen eigentlichen Fähigkeiten. Und wie ich sie in das Große Ganze einbringen will. Antworten auf diese Fragen habe ich bei meinen eigenen Visionssuchen 2007 in Kroatien, 2013 in der kalifornischen Wüste und 2017 in der Hochebene der Rocky Mountains gespürt, als ich mich schließlich auch in den Stuhl des Visionssucheleiters setzte: Ich fühlte mich so lebendig wie nie zuvor! Aber was ging dem voraus?

Als ich nach dem Abitur (1984) eine berufliche Zukunft suchend unterwegs war, kam ich das erste mal zu Steven Foster und Meredith Little in Kalifornien, bei denen ich damals meine erste angeleitete Medizinwanderung machte. Dieses Ereignis wirkt in mir wie ein tiefsitzender kraftvoller Anker in meiner Vergangenheit und zugleich in meinem Heute. Wie auch das Eskimo-Märchen von Wolf, das mir mein Vater immer wieder erzählte als ich jünger war, und mir einen Medizinbeutel schenkte, mit Rauch, Feder und Hermelinfell…

Später studierte ich Biologie und erfüllte mir 1995 den Traum mit Freunden und Kollegen, auf der Insel Elba eine Meeresbiologische Feldstation einzurichten. Wir boten meeresbiologische Kurse und die dazugehörigen Tauchgänge an. Dabei stand das Erleben der Unterwasserwelt als TaucherInnen im Fokus, kombiniert mit fundiertem Lernen.

Ich lebte und arbeitete damals wie in einem Spagat. Mein heranwachsender Sohn und meine damalige Frau lebten in München. Ich versuchte gleichzeitig die Feldstation am Mittelmeer zu halten und dort zu arbeiten. Das war nicht immer einfach und hat letztlich nach zehn Jahren zu einer Trennung geführt. Diese Trennung löste bei mir eine tiefe Krise aus. Ich war verzweifelt und ratlos. Meine Mutter gab mir nur einen Rat, als ich sie danach fragte: „Geh zu Sylvia“! Was ich dann auch tat.

Sylvia Koch-Weser wurde 2007 meine erste Visionssucheleiterin und später meine Ausbilderin neben Ausbildungen in Kalifornien und Colorado. In den nachfolgenden Jahren entdeckte ich allmählich immer tiefer die Wirklichkeit und Wirksamkeit der Visionssuche, ihre bare bones! Sie geben mir heute die radikale Geborgenheit einer behaglichen no-comfort zone.

In diesem Feld kann ich meinen Weg spüren, gehen und dadurch wirken! Stephan Pfannschmidt


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Stephan Pfannschmidt

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